Ptichi behandelt Provenienz als nachvollziehbare Kette – nicht als dekoratives Etikett „wissenschaftlich belegt“.
Woher eine Ptichi-Aussage kommt
Wie Ptichi externe Quellen, Projektnachweise, redaktionelle Einordnung, Lokalisierungsstatus und synthetische Fixtures trennt.
Eine veröffentlichte Seite kann Quellen-IDs, Proof-Object-IDs, einen Claim-Status, einen Lokalisierungsstatus und ein Prüfdatum tragen. Der öffentliche Content-Index stellt diese Routing-Metadaten für veröffentlichte Inhalte bereit; die kanonische HTML-Seite bleibt die maßgebliche Darstellung für Leserinnen und Leser.
Externe Quellen
Wenn eine Seite Forschung, Standards oder externe Dokumentation verwendet, verweisen ihre source_ids auf das geprüfte Quellenregister von Ptichi. Ein Quelleneintrag beschreibt sowohl den unterstützten Aussagebereich als auch die Grenzen der Quelle.
Eine Forschungsquelle macht aus einer redaktionellen Ptichi-Einordnung keinen Befund der zitierten Studie.
Projektnachweise
proof_objects verweisen auf öffentliche Projektartefakte, die eine klar begrenzte Ptichi-Beobachtung stützen. Ein solcher Nachweis hält fest, was das Artefakt ist, was es stützt und was nicht.
Ein projektinternes Beispiel oder Benchmark-Ergebnis wird nicht automatisch zu Teilnehmerdaten. Ein Screenshot ist keine Usability-Studie. Ein deterministischer Test ist kein Lernerfolgsnachweis. Die Bezeichnung sollte dem tatsächlichen Objekt standhalten.
Redaktionelle und Claim-Zustände
Ptichi trennt externe Evidenz, Projektbeobachtungen, redaktionelle Einordnung und offene Unsicherheit. Die Redaktionsrichtlinie erklärt die sichtbare Sprache für diese Grenzen.
Maschinenlesbare Claim-Zustände machen den Publikationsvertrag expliziter. Sie ersetzen nicht das Lesen der Seite und ihrer Einschränkungen.
Lokalisierung
Englische, russische und deutsche Fassungen repräsentieren dieselbe dauerhafte Inhaltseinheit, wenn sie dieselbe Canonical-Entity-ID tragen. Lokalisierungsmetadaten beschreiben einen Arbeitszustand; sie sind keine Qualitätswertung und behaupten keine native Prüfung, wenn diese nicht tatsächlich dokumentiert ist.
Synthetisches Material und KI-unterstützte Bilder
Synthetische Fixtures werden als synthetisch gekennzeichnet und dürfen nicht als Aufnahmen oder Verhalten echter Personen dargestellt werden. KI-unterstützte redaktionelle Illustrationen sind Darstellungsmedien, keine experimentellen Beobachtungen.
Was Provenienz nicht beweist
Eine saubere Herkunftskette zeigt, wo eine Aussage oder ein Artefakt herkommt. Sie beweist nicht automatisch, dass die Aussage wahr ist, die Quelle hochwertig ist, Nutzer sich verbessert haben oder Search- bzw. AI-Systeme die Seite ausgewählt haben.
Die Grenzen der Weiterverwendung stehen unter Weiterverwendung, das Zitierformat unter Zitieren.
